Seit über 75 Jahren arbeitet das Unternehmen Troll mit dem Thema Licht. Mit der Erfindung der Stromschiene für elektrische Geräte entstand die Marke Troll. Der damit erreichte Erfolg verhalf der Unternehmensgruppe zu einem bedeutenden Aufschwung und Antrieb. Erfolgreiche Innovationen, ein solides beleuchtungstechnisches Know-how und ein gefestigtes internationales Ansehen ermöglichten es Troll später, weltweit zu expandieren, und machen das Unternehmen heute zu einer der führenden Marken auf dem Gebiet der professionellen Beleuchtung.
1929-1960
Die Geschichte der Marke Troll beginnt 1929, als Julio Feliu de la Peña in Barcelona ein nach ihm benanntes Familienunternehmen gründet: J. Feliu de la Peña. Die Firma widmet sich der Herstellung und dem Vertrieb von Produkten der Dekobeleuchtung von Innenräumen.
1960-1970
1960 erfolgt ein Generationswechsel in dem Unternehmen, als Miquel Tey die Leitung der Firma übernimmt und einen Kurswechsel einleitet.
Die Marke Troll entsteht mit der Erfindung der Stromschiene (1961). Dieser Fortschritt liefert einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung des Beleuchtungsmarktes. Von nun an stellt J. Feliu de la Peña nicht mehr dekorative Beleuchtung her, sondern widmet sich unter der Marke Troll einem neuen Design-Konzept: der professionellen Beleuchtung von Innenräumen.
Erfindung der Stromschiene (1961)
1958 entwickeln Federico Schönhöfer und Manuel Clausells die erste Stromschiene mit Gleichstromanschluss für elektrische Geräte (eingetragenes Patent vom 2.12.1961).
Die Nordart Industria AG meldet die Erfindung zum Patent an und überlässt sie der Firma J.Feliu de la Peña zum Exklusivvertrieb unter der Marke Troll. Der Erfolg der Stromschiene führt zur Fusion der beiden Unternehmen.
1962 erhält die Troll-Stromschiene den renommierten Delta-de-Plata-Preis (ADI FAD).
Demnach entsteht also die Marke Troll mit der Erfindung der Stromschiene.
1980
Die 80er Jahre stehen für Troll im Zeichen des Wachstums, nicht zuletzt durch die Bildung einer Abteilung für Design und Distributionspolitik. Auf diese Weise erreicht Troll eine führende Position in der spanischen Wirtschaft und ein bedeutendes internationales Ansehen auf dem Gebiet des Industriedesigns.
Eröffnung der ersten Niederlassung im Ausland: Troll France (1988).
1990
Die rasche Entwicklung der Qualität seiner Produkte findet 1991 Anerkennung, als Troll mit drei renommierten IF-Preisen (Industrie Forum Design Hannover) für seine innovativen Verdienste im Bereich des Industriedesigns ausgezeichnet wird.
Eröffnung von Niederlassungen in Deutschland (1993), Italien (1995) und Mexiko (1996).
1997 wird Troll erneut mit einem IF-Preis für seinen unablässigen Innovationsgeist geehrt, diesmal mit der besonderen Auszeichnung Best of Category.
1999 kauft Troll mit Nipsa und Fludesa zwei auf Fluoreszenz-Lichttechnik spezialisierte Unternehmen auf.
2000-2005
Im Jahr 2000 wird die J. Feliu de la Penya GmbH mit dem renommierten PIMES-Preis (PIMEC-SEFES) für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Dieser Preis wird für die besten unternehmerischen Initiativen verliehen.
2001 erwirbt Troll die Firmen Tronics, einen Hersteller von elektronischen Systemen und Vorschaltgeräten für die Beleuchtungsbranche, und Metalarte, einen Spezialisten für die Entwicklung und Herstellung von Leuchten zur Dekobeleuchtung.
Eröffnung einer Niederlassung in Portugal (2002).
2005 unterzeichnet Troll Kooperationsvereinbarungen mit dem Architekten Jean Nouvel und dem Designer Antoni Arola. Ihre Erfahrungen und Beiträge verstärken die Hinwendung des Unternehmens zu einer Kultur des Lichts.
2006-2008
Das Projekt Customlight erhält den Design-Plus-Preis (German Design Council) auf der Messe Light+Building 2006. In Ägypten schließt Troll einen Vertrag mit einer der wichtigsten Unternehmensgruppen der Elektrik- und Beleuchtungsbranche und gründet die gemischte Gesellschaft SELCO, die ihre Produkte unter der Marke Troll herstellen und vertreiben wird.
Eröffnung einer Niederlassung in Holland (2007).
2007 präsentiert Troll eine neue Kategorie von Leuchten für den Außenraum.
2007 erwirbt Troll die spanische Firma Sagelux, die Produkte für die Notbeleuchtung herstellt und vertreibt.
Riddle by Jean Nouvel wird mit dem Design-Preis Design Plus auf der Messe Light + Building 2008 geehrt.
